Andrea Hoffmann, Kunsthistorikerin
"Helga Rost-Haufe malt Innenwelten, keine Außenwelten. Thema ihrer
Malerei ist nicht der sichtbare äußere Raum, sondern der verborgene
innere, geistige Raum. Es geht dabei nicht sosehr um ein anderes Sehen, als
vielmehr um ein anderes Erleben."
Dr. Rainer Strüber, Kunsthistoriker: "Insgesamt
entsteht ein eher metaphysisches Abbild der Natur, das durch die Transformation
des Sichtbaren in abstrakte Symbolik zugleich das Unsichtbare bildlich vorstellbar
macht."
Katrin Zschirnt, Eröffnungsrede zu "Farbfeuer
auf Leinwand Malerei" vom 12.5.96: "Bilder, die nicht ruhen - stets
erfinden, durchbrechen, packen, neu entzünden. ... Bilder, die spüren
lassen, von dem, was ich als prometheisch bezeichne. ... Farbfeuer lassen sich
nicht steuern. Ihre Energien fließen in offenen Bahnen. ... Mythen leben
nicht aus sich selbst. Sie warten darauf, daß wir sie verkörpern.
Neu erfinden. Malen. Bauen. Entwerfen."
Dr. Ulrike Lehmann
Leiterin des Kunstvereines Konstanz:
"So kann man in der Tat von einem Feuerwerk der Farben,
von einem Farbrausch oder gar einer dramatischen Inszenierung der unterschiedlichen
Farbeigenschaften sprechen. ... Rost-Haufes Werke sind daher für mich Sinnbild
der freien, direkten und spontanen Meinungsäußerung,..."
Peter Renz, Schriftsteller: "Orkan,
Explosion, Farbstürme fallen mir ein, wenn ich mir Helga Rost-Haufes Bilder
vor Augen führe. Eine Windsbraut der Farbe."
Hermann Burger, Schriftsteller: "Je
länger wir ein solches Gebilde betrachten, desto unheimlicher, sphinxhafter
wird es , weil wir das Symbol, griech. "symballein" - zusammenwerfen,
im goethischen Sinn das Allgemeine und das Besondere zusammenbringt.
Beatrix Ruf, Kunsthistorikerin:
"In ihren neuesten Arbeiten erschließt Helga Rost-Haufe über
eine der Klangfarbe verwandten Malart Formen, die sie als Körperzeichen
bezeichnet, ..., welche sie als "Materialisation" in ein weiteres
Medium, die dreidimensionale Plastik wachsen läßt."
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